Rodelhänge bestehen in allen Wintersportgebieten im Erzgebirge und Vogtland. Teilweise ist Rodeln am Rand der Skihänge möglich. Neben vielen kleinen Rodelstrecken gibt es im Erzgebirge auch zwei größere Naturrodelbahnen:

  1. Am Fichtelberg oberhalb von Oberwiesenthal besteht eine spezielle Rodelstrecke, die bis hinunter zum Ortseingang von Oberwiesenthal reicht und eine Länge von 1800 Metern aufweist. Die Strecke wurde vom ADAC als vorbildlich ausgezeichnet. Ausgangspunkt ist der Fichtelberg in nördliche Richtung nahe Skipiste Nummer 10 (mit der Schwebebahn oder mit dem Sessellift erreichbar). Abfahrtsstrecke Nummer 9 muss im unteren Bereich einmal gequert werden. Die obere Teilstrecke ist identisch mit der ehemaligen Oberwiesenthaler Rennrodelbahn.
    Höhenlage: 930-1210m
  2. Ebenfalls lang ist die Rodelstrecke am Hemmschuh (Rehefeld). Ausgangspunkt ist der 846 Meter hohe Hemmschuh, der per Sessellift erreichbar ist. Die Naturrodelbahn, die ausnahmslos im Wald verläuft, weist eine Länge von 1100 Metern aus. Am Ende erreicht man wieder die Talstation des Skilifts.
    Höhenlage: 700-846m

Mit kleinen Kindern sind kürzere, überschaubarere Rodelhänge besser geeignet. Bei Altenberg beispielsweise gibt es einen überdachten Zauberteppich als Transportmöglichkeit. Der Rodelhang ist klein und gut übersichtlich. Auch bei Holzhau gibt es beispielsweise einen eigenen Rodellift. Bei schlechter Schneelage lohnt sich vielleicht eine Fahrt nach Tellerhäuser. Auch dieser Rodelhang (ohne Transportmöglichkeit) ist kurz, liegt aber in 950 Meter Höhe und ist damit recht schneesicher.

Die Wintersportkarte enthält auch hellgrün eingezeichnete Rodelhänge. Je nach Schneelage kann natürlich fast jede Wiese am Hang als Rodelstrecke umfunktioniert werden. Für genauere Informationen zu weiteren Rodelstrecken informieren Sie sich bitte vor Ort bei den jeweiligen Touristinformationen. Informationen zum Reifenrodeln findet man unter der Kategorie "Snowtubing".