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Die Skimagistrale - Von Satzung nach Lesná


Der folgende Abschnitt der Skimagistrale verbindet im ersten Teil die zu Marienberg gehörenden Ortschaften Satzung, Reitzenhain, Kühnhaide und Rübenau, welche alle unmittelbar an der Grenze zur Tschechischen Republik liegen. Die Ausschilderung der Skimagistrale ist in diesem Bereich deutlich besser als zwischen Bozi Dar und Satzung. Durchgängig gespurt wird zwischen Satzung und der Gaststätte Schwarzwassertal in Kühnhaide. Nur im Bereich von Rübenau erfolgt keine maschinelle Spurung. Anschließend quert man die tschechische Grenze
und läuft von Kalek aus über Maly Haj (Kleinhan) zu der kleinen 3-Häuser-Siedlung Lesna (Ladung) auf dem Gebirgskamm. Auf tschechischer Seite werden nur die letzten Kilometer vor Lesna maschinell gespurt. Eine SM-Ausschilderung auf tschechischer Seite ist in diesem Bereich nicht vorhanden.





Höhe Kilometer Markierung Station
1 890m 0 31,5 SM Satzung, Hirtsteinbaude
2 800m 1,5 30 SM Auerhahnweg Strommasten
4 770m 4 27,5 SM Reißigmühle, Grenzübergang Bundesstraße 174
5 760m 5,5 26 SM Reitzenhain
6 740m 10 21,5 SM/Ortsloipe Kühnhaide Sportplatz
7 730m 12 19,5 SM Abzw. Pobershau
8 700m 12,5 19 SM Steinerne Brücke, Abzw. Rübenauer Ortsloipe
9 720m 14 17,5 SM Gaststätte Schwarzwassertal
10 750m 17 14,5 SM Häusersiedlung Kriegwald
11 670m 20 11,5 SM Grenzübergang Niedernatzschung-Kalek/Kallich 
12 750m 20,5 11 - Waldrand oberhalb von Kalek 
13 760m 25,5 6 - Abzw. Loipe Brandov 
14 840m 28 3,5 - Maly Haj Kirche 
15 880m 29,5 2 - Lesná Plateau Loipenkreuzung L
16 890m 31,5 0 KBS Lesná Berghotel




Siehe auch:
» Loipen Satzung
» Loipen Kühnhaide/Rübenau
» Loipen Lesna
» Loipenplan Marienberg und Umgebung (Bilddatei)
» Loipenplan Marienberg und Umgebung (pdf-Datei)
» Loipenplan Skimagistrale Rübenau - Lesna (Bilddatei)
» Loipenplan Skimagistrale Rübenau - Lesna (pdf-Datei)


Externe Links
» GPS-Track der Skimagistrale (Schöneck - Altenberg)


Wer vom Loipenparkplatz Satzung aus startet, hat die Wahl zwischen einer Fahrt über den Hirtstein (offizieller Weg) und einer Variante über den Auerhahnweg (etwas kürzer, weniger Höhenmeter). Beschrieben sei hier der offizielle Weg über den Hirtstein. Bis zum Berggipfel ist häufig maschinell gespurt (Verwehungen möglich), anschließend wird bis Reitzenhain zumindest am Wochenende regelmäßig eine Loipe präpariert.

Vom Hirtstein aus führt die Strecke bergab parallel zur kleinen Abfahrtspiste. Während man bergauf etwas südlich am Abfahrtshang vorbei eine Loipe vorfindet, kann man bergabwärts direkt die gut präparierte leichte Abfahrtspiste nutzen.
Man quert die Straße und läuft zunächst in Richtung der Strommasten, später parallel zu diesen entlang bergab bis zum Auerhahnweg. Man folgt diesem Weg nach rechts, passiert eine Schutzhütte und orientiert sich anschließend erneut nach rechts und läuft geradeaus durch den Wald. Nach knapp einem Kilometer gelangt man zur Straße, die von Satzung her nach Reitzenhain führt. Man quert die Straße und folgt der Loipe quer über die Wiese im Reitzenhainer Ortsteil Reißigmühle. Ungefähr 100 Meter mit der Unterquerung der Bundesstraße 174, die hier bei Reitzenhain die Grenze passiert, müssen die Skier getragen werden, da der Weg in diesem Bereich geräumt und gestreut wird. Direkt nach der Unterquerung der Bundesstraße startet links wieder die Loipe auf der Wiese. Nach weiteren 100 Metern muss der geräumte Weg nochmals gequert werden.


Nachfolgend ist die Wegführung einfach, man folgt der Ausschilderung der Skimagistrale (SM) bzw. des blau markierten Kammwegs. Dabei führt die Loipe meist am Waldrand entlang in schöner Lage im Obertal der Schwarzen Pockau. Anschließend erreicht man nach insgesamt 5,5 Kilometern Reitzenhain. Die Loipe führt zunächst noch über eine Wiese und quert dann nahe einer Bäckerei (Imbissmöglichkeit) einen geräumten Weg. Nach 10 Metern startet auf der anderen Straßenseite wieder die Loipen nach Kühnhaide. In Reitzenhain existiert auch eine Gaststätte im ehemaligen Bahnhof unweit der Loipenstrecke. Es folgt ein Abschnitt durch dichten Wald, ehe man sich links orientiert und die Straße oberhalb von Kühnhaide nahe des Waldrands quert. Man folgt der SM-Ausschilderung nach Nordwesten. An einer Art Industriegelände quert man einen geräumten Weg. Nun führt die Loipe durch Birkenwald auf einem schmalen Damm, später am Waldrand entlang. Auch nach Querung der Brückenstraße geht es weiter überwiegend am Waldrand entlang an einer Schutzhütte vorbei zum Sportplatz von Kühnhaide. Hier zweigt die SM leicht links in den Wald (wer es eilig hat, kann in diesem Bereich bis zur Gaststätte Schwarzwassertal abkürzen). Es folgt eine Abfahrt. Nach einer Bachquerung verlässt man den Pobershauer Weg nach rechts und folgt der Loipenausschilderung geradeaus bergauf. Später folgt eine kurze Abfahrt und eine anschließende Passage einer Freifläche (Loipenabzweigungen rechts ignorieren). Anschließend wird die Anschlussloipe nach Pobershau erreicht. Die Skimagistrale zweigt hier nach rechts ab hinab ins Tal der Schwarzen Pockau (leichte, kurzzeitig mittelschwere Abfahrt). Der kleine Fluss
wird mittels einer Steinernen Brücke gequert. Anschließend biegt man erneut rechts ab und folgt der schwarzen Pockau nun talaufwärts bis zur Gaststätte Schwarzwassertal mit Parkplatz als Loipeneinstieg. Für einige Meter ab der Kläranlage bis zum Parkplatz wird hier der Weg geräumt.

Steinerne Brücke bei Kühnhaide
Steinerne Brücke bei Kühnhaide


Vor Erreichen des Parkplatzes und der Gaststätte orientiert man sich gleich nach links bergauf und quert anschließend die Straße (hier Ausschilderung Skimagistrale). Unmittelbar an der tschechischen Grenze führt ein Weg leicht bis mäßig bergan immer geradeaus (in Gegenrichtung je nach Schneeverhältnissen leichte bis mittelschwere Abfahrt). Dieser Streckenabschnitt ist zwar ausgeschildert, wird aber nicht gespurt. Es sind aber durchaus Spuren von anderen Läufern erkennbar bzw. dieser Weg wird teilweise auch von Pferdeschlitten genutzt. Nach 2,5 km liegt der Waldrand in Sichtweite, man zweigt leicht rechts ab. An der Rübenauer Siedlung Kriegwald wird der Waldrand erreicht.

Nun führt die Skimagistrale über Freiflächen (Verwehungen möglich, gute Aussicht), eine Ausschilderung ist bis zur Grenze bei Kalek nur sporadisch vorhanden. Da die Wege zwischen den Bauernhöfen sehr zuverlässig geräumt und gestreut werden, können diese in der Regel nicht von Skiläufern genutzt werden. Man sollte sich immer Richtung Südosten orientieren leicht bergab. Als Orientierungspunkt kann die markante Kirche oberhalb von Kalek dienen, die bei gutem Wetter bereits ab der Siedlung Kriegwald sichtbar ist. Von Kriegwald aus geht es zunächst über die Wiese zu einer Senke zwischen dem Hügel mit den Windrädern und Kriegwald. Dabei quert man zweimal geräumte Wege. Anschließend fährt man am besten rechts des Wegs Richtung Niedernatzschung am Hang entlang leicht bergab (nicht schon direkt ins Tal bergab fahren). Die Windräder passiert man leicht unterhalb etwas südlich. Nachdem der Weg nach Niedernatzschung erneut gequert wird, folgt eine weitere Abfahrt über die Wiese nördlich an einem Wäldchen vorbei bis ins Tal. Über Niedernatzschung erreicht man letztlich den Grenzübergang Kalek (Kallich). Wenn man die Strecke über die Wiesen intelligent plant, sind keine schwierigen Abfahrten zu absolvieren. Eine gute Orientierung zur Fahrt über die Freiflächen von Rübenau vermittelt die Bildergalerie. Achtung! Wer in entgegengesetzter Richtung den Fernwanderweg nutzt, sollte sich direkt nach der Grenze nach links bergauf orientieren. In Grenznähe befindet sich eine Skimagistralenausschilderung, die Skiläufer irrtümlicherweise nach Norden geradeaus Richtung Rübenau Ortszentrum laufen lässt.

Hinweis: Seit ungefähr 2004 befindet sich der Grenzübergang der Skimagistrale bei Kalek. Zuvor war damals noch ein Grenzübertritt bei Nacetin vorgesehen. Aus diesem Grund kann man entlang der Skimagistrale noch einige ältere Schilder finden, die auf Nacetin verweisen. Dieser Ort wird jedoch nicht passiert. Ein Passieren der Grenze bei Kalek ist ohnehin kilometermäßig günstiger.


Nach Passage der Grenze, die mittlerweile als kleiner PKW-Grenzübergang erweitert wurde, folgt man zunächst der Straße geradeaus, dann aber nutzt man einen geräumten Weg nach links, der steil bergauf führt ohne Kalek direkt zu passieren (rechts in Sichtweite befindet sich die markante Kirche oberhalb von Kalek). Die Straße ist in der Regel geräumt, wurde aber zum Testzeitpunkt nicht gestreut. Ein Befahren mit Skiern war gut möglich. In Gegenrichtung stellt dies trotzdem eine steile Abfahrt dar (gegebenenfalls Skier tragen). Nahe des Waldrands befindet sich eine überdachte Rastterrasse. Man folgt nun dem geräumten Weg geradeaus in den Wald bergauf. Achtung! Sollte der Weg "zu gut" geräumt sein, so sollte man sich am Waldrand nach rechts orientieren und einen anderen parallel verlaufenden Weg durch den Wald nehmen. In der Loipenkarte ist dieser Vorschlag entsprechend eingezeichnet. Diese inoffizielle Strecke ist hinsichtlich Höhenmetern sogar etwas günstiger. Im zweiten Teil der Strecke bis Lesna könnte man die regelmäßig gespurte Loipe "Svahová" nutzen. Hinter der Kirche befindet sich zudem ein Hotel (Hotel Schloss Kalek) als Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit, im Ort Kalek befindet sich ein kleiner Minimarkt.

Der Anstieg im Wald auf dem geräumten Weg ist relativ lang. Der Weg ist identisch mit der Krusnohorska magistrála (Fahrrad-Magistrale im Sommer), eine SM-Ausschilderung ist nicht vorhanden. Nach einer kurzen Abfahrt wird ein in der Regel zugefrorener Weiher passiert. Anschließend geht es nochmals etwas bergauf bis zum 825m hohen Feuerröstberg (Strazce). Nun folgt eine lange Abfahrt ins Tal zum Telcsky-Bach. Die Abfahrt ist nur die letzten 200m steiler, ansonsten lässt es sich gut gleiten (genügend Schnee auf dem geräumten Weg vorausgesetzt). Im Tal angekommen zweigt links der bei guter Schneelage regelmäßig am Wochenende gespurte Skiwanderweg Brandov ein. Man fährt zunächst weiter geradeaus teils steil bergauf auf dem geräumten Weg (den gleichen Weg nutzt auch der Skiwanderweg). Kurze Zeit später zweigt rechts jedoch eine (falls gespurt) sehr schöne Loipe ab (Skiwanderweg Brandov, keine Ausschilderung). Diesem Skiwanderweg folgt man nun bis zum Berghotel Lesna. Zunächst geht es wieder leicht bergab, dann bergauf (mittelschwer) an einem kleinen Teich vorbei. Man erreicht den geräumten Weg aus Richtung Kalek wieder direkt am Waldrand unterhalb der einzelnen Häusersiedlungen Maly Haj (Kleinhan) und Rudolice (Rudelsdorf). Die Loipe verläuft nun über die Freifläche (Verwehungen möglich). Hier trifft der Skiwanderweg Brandov auf den Hinweg. Die Straße Hora Svate Kateriny - Svahova wird gequert. Die Loipe verläuft nun bergauf nach Osten am Berg Eduardův kámen vorbei (mit Bäumen gesäumter Weg). Am Ende des Anstiegs wird wieder der Wald erreicht.

Nach Passage des Waldabschnitts erreicht man das erste Loipenschild mit dem Buchstaben L. Im Gebiet rund um Lesna sind die Loipen mit Buchstaben gekennzeichnet. Die Loipen innerhalb des Buchstabensystems werden auch wochentags regelmäßig gespurt. Man sollte sich deshalb am besten den im Internet bereitgestellten Loipenplan ausdrucken. Wer keine Übernachtung oder Einkehr in Lesna plant, kann hier links fahren und über die Buchstaben K, J, G, F und E abkürzen (siehe nächsten Abschnitt und Loipenkarte). Ansonsten zweigt man an der Loipengabelung L nach rechts ab. Man folgt nun den Strommasten auf breiter Waldschneise nach Lesna. Zunächst geht es bergab, nach Querung der Straße Maly Haj - Lesna dann bergauf. Unmittelbar auf der Kuppe folgt man der Ausschilderung geradeaus leicht bergab zum modern eingerichtetem Berghotel Lesna, welches der Endpunkt dieses Abschnitts sein soll.


Weitere Informationen zur Tourenplanung

Touren für Tagestouristen ohne gleichen Hin- und Rückweg:

Gesamte Strecke:

Die Strecke Satzung - Lesna ist als Gesamtstrecke mit Anfahrt mittels öffentlicher Verkehrsmittel nicht möglich. Man kann nur mit zwei Autos anreisen.

Teilstrecken:

1. Satzung - Kühnhaide / Rübenau
Zwischen Satzung und Kühnhaide bzw. Rübenau verkehrt wochentags mehrmals täglich ein Bus. Damit ist die Strecke Satzung - Kühnhaide Schwarzwassertal auch für konditionell schwächere Skiläufer gut schaffbar. Man sollte sich allerdings vorab informieren, wann der letzte Bus fährt.

weitere Informationen:
vms.de

Achtung! Mögliche Fahrplanänderungen können zu Veränderungen führen. Bitte nehmen Sie einen Skisack zum Transport der Skier im Bus mit.


Informationen für Mehrtagestourenskiläufer

Ich war gegen 9.40 Uhr in Satzung Hirtsteinbaude gestartet und gegen 16.30 Uhr am Berghotel Lesna angekommen. Mittags war ich gegen 12 Uhr für knapp eine Stunde in der Gaststätte Schwarzwassertal eingekehrt. Die kleine Gaststätte bietet sich an, da sie direkt an der Skimagistrale liegt. Als einzige andere Gaststätte nahe der Skimagistrale bietet sich sonst noch das Lokal in Reitzenhain an. Bei Kühnhaide besteht an der Brückenstraße am Wochenende teilweise ein Imbiss an der Loipe. Ab Kühnhaide Schwarzwassertal bis Lesna bestehen keine Verpflegungsmöglichkeiten in Streckennähe. Zwei Gasthäuser in Rübenau befinden sich im Tal ca. 2 km von der Skimagistrale entfernt. Eine weitere Einkehrmöglichkeit (von außen sehr heruntergekommen) befindet sich in Nacetin (ca. 1,5km von der Skimagistrale entfernt) sowie in Kalek. Zu einem möglichen Gastronomiebetrieb im Hotel Kalek liegen keine Informationen vor.

Das Berghotel Lesna ist komplett renoviert mit ziemlich großem Restaurant und neu eingerichteten Zimmern. Man sollte vorab reservieren, da mit Ausnahme des Berghotels Lesna keine weiteren Übernachtungsmöglichkeiten in der Umgebung bestehen. Ansonsten müsste man zumindest bis Nova Ves weiterlaufen (oder südlich bergab nach Pysna oder Svahova). In Kalek gibt es mit dem Hotel Kalek oberhalb der Kirche eine Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit. Da die Webseite im Winter 2012 nicht erreichbar war, schien das Hotel zu dieser Zeit geschlossen zu sein. Die Streusiedlung Rübenau bietet eine vergleichsweise große Anzahl an Ferienwohnungen. Direkt an der Strecke sind die "Ferienwohnungen Zollhaus" in Rübenau / Niedernatzschung gelegen. Ebenso fast an der Strecke liegt die "Ferienwohnung Baldauf" in Rübenau / Kriegwald. Verpflegung muss in beiden Fällen allerdings selbst mitgebracht werden.

» Übersicht zu Unterkunftsmöglichkeiten in Tschechien


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